piccolo-verlag

Lippeschlösser

Inhalt des Buches  

Die Lippe - ein stiller Fluss  

Die Lipperenaissance - ein Spezialfall  

Vom Teutoburger Wald bis Erwitte

Die Schlösser der Lipperenaissance. Von Lippstadt nach Lippborg

Die Lippe erreicht das Ruhrgebiet. Von Hamm nach Lünen

Durch das südliche Münsterland. Von Cappenberg bis Lembeck

Und zum Schluss an den Niederrhein. Von Schermbeck bis Wesel

Vom Teutoburger Wald bis Erwitte


Von Detmold aus, der einstigen Residenz- und späteren Landeshauptstadt Lippe, startet die erste Etappe der Schlössertour entlang der Lippe. Man überquert zunächst den Teutoburger Wald, der sich von Paderborn bis Osnabrück, als Fortsatz des Eggegebirges aus dem Südosten kommend, in drei Kettenzügen über knapp 100 km nach Nordwesten erstreckt. Dass der Teutoburger Wald ein Kettenge-birge ist, merkt man am deutlichsten, wenn man die Strecke über Heiligenkirchen und Berlebeck wählt. Nach Überqueren der Gauseköte gelangt man auf der „Fürstenallee“ nach Schlangen und weiter nach Bad Lippspringe, an die Quelle der Lippe. Direkt am Quellbecken, am Rande des Kurparks, steht die Ruine der Burg Lippspringe. Schon zehn Kilometer weiter flussabwärts erreicht man Schloss Neuhaus, das repräsentative Renaissanceschloss des Bischofs von Paderborn, hinter dem sich ein gepflegter Ba-rockgarten auftut. Es schließt sich ein Landschaftsgarten an, der 1994 anlässlich der Gartenbau-Ausstellung in der Lippeaue angelegt wurde. Hier vereinigen sich die Pader, die mit einer Länge von nur 4 km als Deutschlands kürzester Fluss gilt, und die Alme mit der noch jungen Lippe. In kurzen Distanzen folgen die Dreckburg, die Ruine Vernaburg und die Ruine Störmede, gefolgt von dem Barock-schloss Schwarzenraben. Von hier aus geht es nach Süden zum herrlichen Barockschloss Eringerfeld und wieder nach Norden zum Schloss Erwitte, mit dem der erste Teilabschnitt sein Ende findet.