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Die Lipperenaissance - ein Spezialfall Vom Teutoburger Wald bis Erwitte Die Schlösser der Lipperenaissance. Von Lippstadt nach Lippborg Die Lippe erreicht das Ruhrgebiet. Von Hamm nach Lünen Durch das südliche Münsterland. Von Cappenberg bis Lembeck Und zum Schluss an den Niederrhein. Von Schermbeck bis Wesel |
Die Lippe In Hamm erreicht die Lippe das nordöstliche
Ruhr-gebiet und markiert bis Wesel dessen nördliche Be-grenzung.
Die Landschaft aber ändert sich nicht. Obwohl wir die Lippe schon
mindestens zweimal überquert haben, ist sie bisher kaum in Erscheinung
getreten. Das wird sich jetzt vorübergehend än-dern, denn
die nächsten drei Objekte liegen direkt am Fluss, der hier zumindest
an einer Stelle haut-nah erlebbar wird. Es tritt aber noch eine weitere,
wesentliche Änderung ein: von Hamm flussabwärts hat die Renaissance
kein weiteres Schloss mehr an den Ufern der Lippe hervorgebracht. Denn
die nun folgenden Objekte entstammen entweder der Ba-rockzeit oder
späterer
Zeit, wenn man von Relikten aus der mittelalterlichen Epoche absieht.
Auf Ham-mer Stadtgebiet liegen gleich fünf sehr unterschied-liche
Objekte: die Wasserschlösser Haus Uentrop, Schloss Oberwerries,
Haus Heessen, Haus Erme-linghof und Haus Reck an der Grenze zu Bergka-men.
Dem schließt sich ein weiteres Objekt, das Haus Schwansbell in
Lünen, an. Im Lippetal hat es darüber hinaus zahlreiche Herrensitze
gegeben, die jedoch im Laufe der Zeit untergegangen oder für den
Burgenfreund nur von geringem Interesse sind und daher unberücksichtigt
bleiben. Da die genannten Objekte, nur von außen zu besichtigen
sind, kann diese Etappe ohne weiteres an einem Tag zurückgelegt
werden. Denn auch diese Schlösser liegen fast ausschließlich
an Nebenstraßen, die bequem zu befahren sind. |